Bei geschickter Wärmeführung wird man den Spitzenlastkessel nur an wenigen Wochen brauchen,
hauptsächlich im Dezember und im Januar. Die KWK (Hargassner) mit 60 kW Wärme
und 20 kW Strom-Erzeugung wird ca. von Mitte November bis Mitte Februar durchlaufen und mit Hilfe
eines Stromspeichers und der PV-Anlage fast alle Wärmepumpen im System versorgen können.
Das entlastet auch das öffentliche Stromnetz, das in dieser Zeit noch sehr viel fossilen Strom verteilt.
Ca. ein halbes Jahr muss kein Holz verbrannt werden und das System arbeitet mit PV-Strom
und Luft-Wärmepumpen um die Netztemperaturen zu halten, die für die Warmwasserbereitung
auch im Sommer noch benötigt werden.
Wenn die Kalte Fernwärme verstärkt zur Kühlung eingesetzt wird ist darauf zu achten,
dass die obere Temperaturgrenze in den Fernleitungen nicht überschritten wird.
Mit den verschiedensten Maßnahmen erreicht man, dass im Vergleich zur Standard-Fernwärme
nicht nur die Hälfte, sondern nur ein Drittel, evtl. nur ein Viertel
des Primärenergie-Einsatzes (Holz) benötigt wird.
Und die Systemkosten liegen nur ca. 10% bis 15% über denen der Standard-Fernwärme.
Eine Amortisierung lässt sich viel schneller erreichen und die Kosten für die
Wärmeabnehmer bleiben konstant, während sie bei anderen Systemen immer schneller steigen werden.
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