Beispiel 1:         Einspeisung in die "Kalte Fernwärme" aus einer Biogasanlage

 
Der Betreiber der Biogasanlage ist interessiert seine Abwärme sinnvoll zu nutzen.
Er baut eine Einspeisestation in die Ringleitung und die notwendige Zuleitung (hier 300 m). Die Vorlaufleitung ist wärmegedämmt, der Rücklauf ist ein einfaches PE-Rohr. Durch den Baukostenzuschuss der EFH kann die gesamte Leitung finanziert werden.
Da der Biogasbetreiber zusätzlich einen Bonus für genutzte Abwärme erhält, kann er den Wärmepreis niedrig halten (hier 2 Cent/kWh).

Investition Einspeisestation Kosten in Euro
Wärmetauscher 300 kW 2.000,-
Steuerung, Pumpen und Rohrleitungen 5.000,-
Montage 2.000,-
Elektriker 1.000,-
Gesamt 10.000,-
inkl. MwSt. 11.900,-
   
Fernwärme-Ringleitung, PE-Rohr DN 250: 1.200m x 120,- /m 144.000,-
Zuleitung, Biogasanlage --> Ringleitung: 300m x 200,- /m 60.000,-
abzgl. Baukostenzuschuss EFH: 40 x 5.000,- - 200.000,-
   
Gesamt, inkl. MwSt. 15.900,-

Zusatzeinnahme des Betreibers der Biogasanlage:  
Einnahmen von 40 EFH: 40 x 200,- 8.000,- Euro
KWK-Bonus: 40 x 10.000 kWh x 0,015 /kWh 6.000,- Euro
abzgl. Stromkosten - 1.000,- Euro
abzgl. Betreuungsaufwand - 3.000,- Euro
Gewinn pro Jahr: 10.000,- Euro

Anmerkung: Wenn das nicht interessant ist, was dann?